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Behandlung der Blasenschwäche/Harninkontinenz

Blasenschwäche | UZK Als Harninkontinenz wird jeder unwillkürliche, unkontrollierte Urinverlust bezeichnet. Die Harninkontinenz nimmt mit zunehmendem Lebensalter zu. Frauen sind wesentlich häufiger von einer Harninkontinenz betroffen als Männer. 20% aller Frauen über 50 Jahre und 40% aller Frauen nach einer Geburt leiden an einer Harninkontinenz. Beckenbodentraining | UZK

Häufig werden die Beschwerden einer Harninkontinenz aus Scham verheimlicht. Dabei gibt es heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.

Dem Symptom Harninkontinenz liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde, die entsprechend unterschiedlicher Behandlungen bedürfen. Es ist deshalb besonders wichtig, vor Beginn einer Behandlung eine genaue Diagnostik durchzuführen.

Belastungsinkontinenz

Bei der Harninkontinenz werden zwei verschiedene Formen unterschieden. Bei der Belastungsinkontinenz kommt es typischerweise z.B. beim Husten, Lachen, Niesen oder beim Anheben von schweren Lasten zu einem Urinverlust. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch schon zu einem Urinverlust bei geringen körperlichen Belastungen oder im Liegen kommen. Im Anfangstadium der Belastungsharninkontinenz kann versucht werden, die Beschwerden durch beckenbodengymnastische Übungsbehandlungen oder durch eine medikamentöse Therapie zu verbessern. Ist dies nicht ausreichend, sollte eine Operation in Erwägung gezogen werden.

Dranginkontinenz

Bei der Dranginkontinenz kommt es zu einem plötzlichen und einschließenden starken Harndrang, der nicht oder nur schwer unterdrückt werden kann. Auf dem Weg zur Toilette kommt es dann zum Urinverlust. Diese Drangsymptomatik kann so stark ausgeprägte ein, dass die Betroffenen kaum noch das Haus verlassen. Häufig wird auch die Trinkmenge zur Vermeidung eines Harndrangs sehr stark reduziert. Bei der Dranginkontinenz wird eine medikamentöse Behandlung durchgeführt. Dazu stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Eine Operation zur Beseitigung der Drangsymptomatik ist nicht möglich. In sehr schweren Fällen, bei denen Medikamente nicht ansprechen, kann eine Injektion von Botulinumtoxin in die Harnblasenwand helfen.

Mischinkontinenz

Häufig findet sich auch eine Mischinkontinenz, bei der sowohl ein Urinverlust bei Husten und Niesen als auch eine Drangsymptomatik zusammen vorkommen.

Zur Unterscheidung der verschiedenen Inkontinenzformen kann eine Vermessung der Harnblase, eine so genannte Blasendruckmessung oder urodynamische Untersuchung notwendig sein, besonders wenn ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen wird.

Zur genauen Diagnostik der einzelnen Formen der Harninkontinenz steht uns das gesamte Spektrum der urologischen Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Die Harninkontinenz ist eine sehr häufige Erkrankung, trauen sie sich und sprechen Sie uns vertrauensvoll an!

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